Jagd

Sie versteckte sich vor ihm. Er hatte sie über die gesamte Burganlage gejagt. Touristen waren keine mehr da, der Kiosk hatte zu. Keinem war aufgefallen, dass dort jemand derart außer Atem war und regelmäßig die Orte wechselte: von der Rückseite des Turms, zu den öffentlichen Ausgrabungen, über die Rondelle. Nun befand sie sich an der Rückseite des Scherpentiners. Immer noch außer Atem spähte sie nach links Richtung Brücke. Ihr Herz schlug wie wild, das Blut rauschte ihr in den Ohren.

Auf einmal wurde sie von starken Händen gepackt und ihr verliebtes Versteckspiel löste sich in einem langen Kuss auf.

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